Kühl- und Gefrierschrank, Herd und Backofen: Haushaltsgeräte tragen einen großen Anteil zum Stromverbrauch bei. Doch weißt du eigentlich, welche Geräte am meisten Strom brauchen und wie du den Verbrauch erkennst? Wir geben dir Tipps für den Haushalt.

Stromverbrauch bei Haushaltsgeräten?

Kühlschränke und Gefriergeräte hängen dauerhaft an der Steckdose, Herd und Ofen arbeiten mit hohen Wattleistungen für eine schnelle Erhitzung: Viele Haushaltsgeräte können Stromfresser sein. Zu den Kostentreibern zählen vor allem ältere Haushaltshelfer. So verbraucht ein zehn Jahre alter Kühlschrank je nach Ausführung mehr Strom als ein neues Modell der Energieeffizienzklasse A.

Moderne Herde und Backöfen verfügen über clevere Funktionen, die dir den Alltag erleichtern können. Auch bei Wasch- und Spülmaschinen gibt es einige Tipps, die dir helfen können Zeit und Energie zu sparen.

Gruppe junger Menschen versammelte sich an einem Tisch, engagierte sich im Gespräch und mit elektronischen Geräten.

Wie kann ich im Haushalt Energie sparen?

Du kannst im Alltag etwas dafür tun, dass deine Elektrogeräte nicht zu Kostentreibern werden:

  • Halte Gefrierschränke und -fächer eisfrei.
  • Setz beim Backen auf Heiß- oder Umluft statt auf Ober- und Unterhitze.
  • Reinige regelmäßig die Filter deiner Geschirrspül- und Waschmaschine.
  • Entfluse den Kondensator deines Wäschetrockners nach jedem Betriebszyklus.

Tipp: Trockner mit selbstreinigendem Kondensator sparen dir diesen Arbeitsschritt. Halte nach Modellen Ausschau, die über das Ausstattungsmerkmal selfCleaning Condenser verfügen.

Ein weiteres nützliches Feature ist intelligentDry. Hier misst ein Sensor im Trockner den Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche und stoppt den Betrieb, sobald sie trocken ist. Waschmaschinen mit der Dosierungsautomatik i-DOS verhindern die Verschwendung von Waschmittel. Die auf den Milliliter genaue Dosierung spart zusätzlich Waschmittel.

Stromrechner für deine Geräte: So ermittelst du den tatsächlichen Energieverbrauch

Die Angaben auf dem Energieeffizienzlabel beschreiben die durchschnittlichen Verbrauchswerte der Geräte im jeweiligen Eco-Modus. Auf den realen und individuellen Verbrauch geben sie folglich nur erste Hinweise.

Wie viel Kühlschrank und Co. tatsächlich zu deiner Stromrechnung beitragen, enthüllen spezielle Messgeräte. Einen Strommesser steckst du zwischen Steckdose und Gerät. Sobald du ihn aktivierst, ermittelt er automatisch den Energieverbrauch. Je nach Ausführung gibst du zusätzlich den aktuellen Strompreis in das Gerät ein und erfährst direkt die Kosten. In großen Haushalten kann es sich zudem lohnen, eine Energieberatung in Anspruch zu nehmen. So enthüllst du Stromfresser und kannst effektiv gegensteuern – zum Beispiel mit diesen Spartricks:

  • Taue Kühl- und Gefrierschränke regelmäßig ab
  • Nutze die Restwärme von Herd und Backöfen aus: Ceranfelder bleiben nach dem Abschalten noch rund 20 bis 30 Minuten warm. Moderne Öfen sind meist so gut isoliert, dass du sie ebenfalls vor Ende der Garzeit abschalten kannst.
  • Verzichte auf den Stand-by-Betrieb: Vor allem Unterhaltungselektronik, PCs, aber auch viele Kleinelektrogeräte hängen „allzeit bereit“ am Netz. Schalte sie vollständig ab oder nutze abschaltbare Steckdosenleisten.

Mann mit Bart sitzen auf Couch, mit Smartphone, lässige Home-Einstellung.

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